Briefmarken-Leitfaden
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Frage:
23.01.2018
Frage:
Hallo,
ich habe auf einigen Germania-Briefmarken auf der Rückseite die Buchstaben A F gefunden.
Was bedeuten sie?
Mit freundlichen Grüßen
H.Gurlich
Antwort:
Antwort:
Das kann ich Ihnen leider auch nicht sagen. Mutmaßlich sind das aber Notizen eines Sammlers, die, direkt auf das Sammelobjekt aufgebracht, zum Wertverlußt führen.
Frage:
11.01.2018
Frage:
Guten Tag,
ich habe eine für mich wichtige Frage. Ich bin ganz neu in der Philatelie und
interessiere mich für die Briefmarken von Deutschland (incl. der
Besatzungsgebiete) in der Zeit von 1933-1950. Welchen Katalog kann ich kaufen,
der folgendes bietet: Bebilderte Darstellung aller dieser Marken, Wertangaben
postfrisch und gestempelt. Gleichzeitig möchte ich aber auch ausführlichere
allgemeine Erklärungen (z.B. der verschiedenen Plattenfehler, sonstige
Besonderheiten,Abarten etc.), Es wäre schön, wenn all dieses in einem Katalog
möglich wäre, da ,meine finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt sind. Es
wäre schön, wenn Sie die Zeit finden könnten, diese Frage zu beantworten,
damit ich in dieses interessante Gebiet starten kann.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Sascha

Antwort:
Der Michel Deutschland-Spezial bietet Antworten auf alle Ihre Ansprüche - nur billig ist er nicht, der 2017er kostet € 88,00. Aber zum Trost: man benötigt nicht die aktuelle Version, da tut es auch ein älterer Jahrgang. Z.B. ist der 2016er schon für € 34,50 im Internet zu bekommen. Die Wertangaben in den Katalogen sind im Übrigen unsinnig, haben mit dem tatsächlichen Wert nur ganz selten etwas zu tun, sind einfach nur Wunschpreise, zu denen der Handel die Sammler gerne übervorteilen möchte.
Frage:
09.01.2018
Frage:
Guten Tag,
Ich habe Ihren Ratgeber mit grosser Freude gelesen. Einige Fragen habe ich dazu:
1.Bei Ebay werden Marken gestempelt angeboten, bei denen der Stempel nicht pruefbar ist. Zb. Bund Posthorn. Es gibt nahezu keine Marken, die pruefbar gestempelt sind. Sind alle diese Marken wirklich wertlos?? Ich bin entsetzt, dass auch von Privat nur wertlose Marken angeboten werden.
2.Koennten Sie bitte etwas mehr zu Plattenfehlern sagen, zB. Plattenfehlern I und II. Ich habe bei Ebay geschaut und konnte keine Fehler erkennen, obwohl sie als PF angeboten werden...
3.Zu der Benzinprobe: Wie mache ich das? Benzin auf die Vorderseite der Marke? Lasse ich das dann einfach trocknen und sieht man das der Marke danach nicht an?
Viele Fragen... Vielleicht finden Sie die Zeit, sie zu beantworten. Vielen Dank dafuer und beste Grosser, Sascha
Antwort:
Antwort:
Ich kann Ihnen nicht ersparen, meine Seiten zu lesen, denn dort finden Sie alle Antworten auf Ihre Fragen - und gehe deshalb nur kurz auf Ihre Mail ein.

Zu 1. Briefmarken sind nicht automatisch etwas Wert. Angebot und Nachfrage bestimmen, wie übrigens bei fast allem im Leben, den Preis. Briefmarken sind Massenware, die von Sammlern in bestimmten Qualitäten und Ausprägungen als sammelwürdig angesehen werden. Ein Sammler sollte wissen, ob seine Sammlung ein Zusammentragen von Bildchen ist oder auch Qualitätsmerkmale erfüllen soll – und sich dadurch in Kauf- und Verkaufspreis nach oben bewegt.

Zu 2. Plattenfehler werden z.B. im Michel Deutschland-Spezial (oder auch in noch spezialisierteren Katalogen) genau beschrieben (teilweise abgebildet) und mit I, II, III usw. katalogisiert. Diese Fehler sind meist nur in der Vergrößerung erkennbar.

Zu 3. Bei der „Benzinprobe“ (Wasserzeichensuche) wird die zu untersuchende Marke mit der Bildseite in ein im Handel erhältliches schwarzes Plastikschälchen gelegt und mit REINBENZIN übergossen. Jetzt ist das Wasserzeichen sichtbar. Das Benzin verdunstet innerhalb kürzester Zeit wieder – und hinterlässt keine Spure.

Zu 4. Prüfbar sind gestempelte Marken, wenn Ort und / oder PLZ und Datum der Abstempelung lesbar sind. Beim gesuchten zentrischen Stempel ist das, ob kleine oder große Marke, fast immer möglich. Für die Sammelwürdigkeit ist übrigens auch noch die Stempelqualität wichtig.
Frage:
07.01.2018
Frage:
Werter Herr Köpfer,
mit Interesse habe ich Ihre kritischen Anmerkungen
zu unserem schönen Hobby gelesen.
Ich bin derzeit dabei,die deutschen Marken in den
Ausgaben nach 1945 durchzugehen, um noch einmal Marken mit defekter Zähnung herauszufischen, um diese konsequent zu vernichten .
Insbesondere habe ich dabei auch DDR im Auge,
wo ich meinen Bestand an Dubletten radikal zu
verringern trachte . So denke ich mir, wenn das
ein jeder Sammler tun würde - auch mit anderen -
Sammelgebieten, so würde ein gewisser Grad an
einer Gesundschrumpfung erreicht und könnte eventuell die Nachfrage etwas
beleben . Was meinen Sie dazu ?
Mit freundlichen Neujahrsgrüßen
Th.

Antwort:
Ihre Anregung ist sinnvoll, aber diese Flut ist nicht einzudämmen. Ich denke allerdings, dass es bei den Qualitätssammlern ganz gut aussieht. Ich beispielsweise habe aus meinem Sammelgebiet Berlin alle fehlerhaften und schlecht- bzw. nicht prüfbar gestempelten Marken (nicht erkennbares Datum) aussortiert und über die grüne Tonne entsorgt. Und das sollte jeder für sich tun. Es ist eine Wohltat,in einem "schrottfreien" Album zu blättern.
Frage:
07.01.2018
Frage:
Guten Tag Herr Köpfer!

Ich lese Ihre Website seit Jahren und möchte mich dafür bedanken, daß Sie damit so vielen Menschen die Augen öffnen konnten.

Ich habe eine Frage bezüglich der Schlegel BPP-Signatur, welche rückseitig auf der Marke angebracht.

Ich habe einer anderen Leserfrage gelesen, daß Sammlerbeschriftungen rückseitig auf der Marke als wertmindernd gelten, jedoch nicht bei der Schlegel-Signatur, obwohl diese, wenn auf einer postfrischen Marke rückseitig aufs Gummi gestempelt, ja eigentlich nicht mehr postfrisch ist, also nicht mehr so, wie von bei der Post einst verausgabt, wenn man "postfrisch" so definieren sollte.

Eigentlich müssten doch aus dieser Überlegung heraus alle Marken kein rückseitiges, teilweise sogar mehrfach, Prüfzeichen aufgestempelt werden (oder darf man auch sagen, "beschmiert werden"?), sondern nur und ausschließlich
Kurzbefunde, Befunde und Atteste ausgestellt werden.

Den einzigen Vorteil, den ich bei einem Prüfzeichen gegenüber eines Befundes sehe, ist, daß man die Erhaltung einer Marke eventuell genauer angeben kann durch die Anbringung des Signums in unterschiedlicher Höhe, gemessen ab der unteren Zahnreihe.

Wie sehen Sie dies, Herr Köpfer?

Antwort:
Wenn es diese kleinkriminellen Briefmarkenmanipulateure, die auf eine Stufe mit Laden- oder Taschendieben zu stellen sind, nicht gäbe, wäre die Prüfung von Sammlermarken und deren Folgen überhaupt kein Thema. So aber geht in der Philatelie ohne Prüfung gar nichts.
Das bedeutet gleichzeitig, dass Kennzeichnungen oder Atteste notwendig sind, die den Zustand eines Sammelobjekts be- bzw. umschreiben. Üblich sind ein Signum, welches, unterschiedlich angebracht, auch die Qualität zu beschreiben versucht und Kurzbefunde oder Atteste, die das gleiche Ziel haben.

Bei postfrischen Prüfobjekten erhebt sich die Frage, wie sichergestellt ist, dass z.B. ein Berliner Währungsgeschädigten-Block mit Attest auch der ist, der geprüft wurde oder dem gutgläubigen Käufer ein manipuliertes Sammelstück untergejubelt wird? Der betrügerische Verkäufer bekommt ja immer wieder ein neues Attest. Und diese Gefahr besteht nicht nur bei Blocks.

Und, da der Normalsammler ja nicht der ist, der sich z.B. einen Satz „schwarzer Aufdruck“ (Michel 1 – 20) komplett mit Attest kauft, sondern Stück für Stück, Wert für Wert, müsste er, um den irgendwann kompletten Satz entweder auf Risiko ungeprüft zusammengetragen haben, oder jeden Wert mit Kurzbefund (20 Befunde) geprüft haben.

Überträgt man diese Vorgehensweise (ungeprüft zusammentragen) auf die gestempelte Variante, wird es noch verrückter: War bei „postfrisch“ noch das Risiko auf nachgummiert, repariert oder falscher Aufdruck beschränkt, kommt hier noch der falsche Stempel hinzu. Der Wunsch, diesen Satz mit Attest prüfen zu lassen, wird die Enttäuschung schlechthin.

Fazit hier: der Normalsammler wird seine Sammlung Stück für Stück zusammentragen, was ja schließlich auch der Spaß beim Sammeln ist, und tunlichst jedes bessere Objekt mit Signum geprüft erstehen – und dabei höher geprüfte, also solche mit Qualitätsfehlern, unbeachtet lassen. Und es ist zweifelsfrei festzustellen, dass mit Signum, oder, wenn sinnvoll, mit Befund oder Attest geprüfte Marken sichtbar echt sind, uns Sammler vor Betrug schützen.

Wer es sich finanziell erlauben kann, Briefmarken mit Attesten zu kaufen, wird, wegen der höheren Prüfgebühr, tiefer in die Tasche greifen müssen - und überwiegend gefälligkeitsgestempelte Ware der Versandstellen (Charlottenburg oder Berlin 12, Frankfurt, Bonn oder Weiden) erstehen.

Eine Minderbewertung mit Signum geprüfter Marken lancieren zu wollen, halte ich für einen neuen Versuch, die Sammler über den Tisch zu ziehen oder im Umkehrschluß, den kapitalkräftigen Sammlern noch mehr Geld abzuknöpfen.

Und das ist wieder einmal der Moment, wo ich daran erinnern möchte, dass wir Sammler die Philatelie sind, ohne uns gäbe es sie nicht.
Frage:
26.12.2017
Frage:
unterschiede normales und gestrichenes
papier
Antwort:
Darf ich da auf das Internet verweisen: geben Sie über Google "Philatelie gestrichenes Papier" ein und Sie haben umfangreiche Infos bzw. Adressen.
Frage:
11.08.2017
Frage:
Hallo, ich habe gestempelte Briefmarken wo das Datum in dem Stempel falsch eingestellt war, kann ich die verkaufen ?
Antwort:
Dafür gibt es keinen Markt. Einmal sind das Nachlässigkeiten und zum anderen manipulierbar. Hierzu zählen auch sogenannte "Kopfsteher", bei denen der Werbeeinsatz verkehr herum in den Maschinenstempel eingesetzt wurde. Das alles lockert zwar eine Sammlung auf, besitzt aber keinen Sammlerwert.
Frage:
28.07.2017
Frage:
Ich habe bei der Firma Marc Kniffka Luther-Briefmarken per Vorkasse am 18.07.2017
gekauft. Sie aber bis heute noch nicht erhalten.
Muss ich mir Sorgen machen?
Antwort:
Nach fast zwei Wochen sollte man zumindest mal per eMail nachfragen, wann Sie mit der bestellten Ware rechnen können.
Frage:
28.07.2017
Frage:
Was bedeutet "gestempelt o" ?
Antwort:
Doppelt gemoppelt: Das "o", normalerweise mit einem innerhalb liegenden Punkt, ist die Abkürzung für "mit Poststempel entwertete Briefmarken".
Frage:
15.06.2017
Habe heute eine Sendung aus Osterholtz-Scharmbeck erhalten, frankiert mit der 145er Sondermarke Lilienthal. Statt eines Stempels, befand sich nun ein aufgeklebter Barcode auf der Markedund ich frag mich, wie die Post uns Sammler noch weiter schaden will.
Antwort:
Die Post ist ein profitorientiertes Unternehmen, für das wir Sammler lediglich Kunden sind. Profitorientiert heißt, möglichst hohe Umsätze zu generieren. Und das gelingt am besten dadurch, dass man alle sich bietenden Möglichkeiten gewissen-, gefühllos und rigoros ausnützt. Das wird, andere Länder haben das schon bewiesen, noch viel schlimmer werden.
Man sollte meinen, daß Sammler nach Jahrzehnten negativer Erfahrungen, daraus gelernt haben. Weit gefehlt: der Glaube, Seltenes vom Fließband erwerben zu können ist ungebrochen - und läßt die Post immer neue Fallen stellen.

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